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Bow-Tie AI

Projektübersicht Beispiele Methode
Methodenablauf

1 / 5Top-Event definieren

Bow-Tie-Risikoanalyse AI

Barrieren-basiertes Risikomanagement: Gefahr & Top-Event · Bedrohungen · Barrieren · Konsequenzen · Eskalationsfaktoren · Formblatt

Arbeitsphasen
Bow-Tie AI
Methode
Aktuelle Phase 7 von 7

Grün bedeutet: Inhalte vorhanden. Die aktive Phase zeigt die aktuelle Ansicht. Beides ist keine fachliche Freigabe.

7 · Formblatt

Die komplette Bow-Tie-Analyse auf einem DIN-A4-Querformat-Blatt — Optik in Anlehnung an das A3-Problemlösungsblatt.

QuerformatDIN A4

PDF & PNG: kostenlos für alle · Weitere Exporte: nur für Kunden · JSON: nur VIPs, Admins und Superadmins

Bow-Tie-
Analyseblatt

Gefahr / Gefahrenquelle: FIKTIVES BEISPIEL · SIMULIERTE AUSARBEITUNG. Großversammlung im dicht bebauten Berliner Stadtraum; friedliche Teilnehmer, einzelne gewaltsame Störer, Anwohner, Feuerwehr und Rettungsdienst befinden sich im selben Lagegebiet. Grundrechte und Lebensschutz müssen gleichzeitig gewährleistet bleiben.
Top-Event (Kontrollverlust): Mehrere zeitgleiche Brand- und Gewaltereignisse führen zu blockierten Einsatzwegen; der zeitgerechte, sichere Rettungszugang zu gefährdeten Menschen ist nicht mehr zuverlässig gewährleistet.
Beeinträchtigung / Schaden: Historischer Bezug: 1. Mai 1987 Berlin-Kreuzberg; die Berliner Feuerwehr dokumentierte blockierte Einsatzwege und Gewalt gegen Einsatzkräfte. Die folgende Risikobewertung, Maßnahmenplanung und Workshopdurchführung sind ausdrücklich FIKTIV.
Analyst / Team: FIKTIVER interdisziplinärer Lern-Workshop, keine historische behördliche Arbeitsakte
Datum / Revision: 2026-10-25
Umfang: 10 Bedrohungen · 10+8 Barrieren · 8 Konsequenzen
1

Bow-Tie-Diagramm

Bedrohungen (Threats)
▸ B01 – Menschen verdichten sich an Engstellen. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B02 – Einzelne Personen greifen Einsatzkräfte an. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B03 – Barrikaden blockieren Zufahrten. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B04 – Mehrere Brände entstehen gleichzeitig. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B05 – Lagemeldungen widersprechen sich. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B06 – Gerüchte verursachen unsichere Menschenbewegungen. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B07 – Menschen in Gebäuden bleiben unerkannt exponiert. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B08 – Sperren verlagern Ströme in neue Engstellen. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B09 – Verletzte erreichen medizinische Hilfe nicht. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
▸ B10 – Behörden priorisieren widersprüchlich. Didaktischer Bedrohungspfad; historischer Detailnachweis wird nicht behauptet.
Präventive Barrieren
▸ P01 – Bewegungs- und Rettungskorridore grundrechtsschonend planen. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Einsatzplanung. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B1 unter belastenden Bedingungen?
▸ P02 – Täterbezogene Gefahrenabwehr und Trennung von friedlichen Teilnehmern. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Polizeiführung. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B2 unter belastenden Bedingungen?
▸ P03 – Mit Feuerwehr abgestimmte Alternativzufahrten und Erreichbarkeitstest. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Feuerwehrkoordination. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B3 unter belastenden Bedingungen?
▸ P04 – Prioritätsentscheidung nach Menschengefährdung und Schutzbedarf. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Führungsstab. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B4 unter belastenden Bedingungen?
▸ P05 – Gemeinsames zeitgestempeltes Lagebild mit Quellennachweis. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Lagezentrum. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B5 unter belastenden Bedingungen?
▸ P06 – Bestätigte verständliche und barrierearme Lagekommunikation. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Öffentlichkeitsarbeit. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B6 unter belastenden Bedingungen?
▸ P07 – Objektbezogener Schutz- und Evakuierungsabgleich. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Rettungsleitung. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B7 unter belastenden Bedingungen?
▸ P08 – Sperrfolgenprüfung hinsichtlich Rettungswegen und Versammlungsfreiheit. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Verkehrskoordinierung. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B8 unter belastenden Bedingungen?
▸ P09 – Sichere medizinische Übergabeorte und Zugangsabgleich. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Rettungsdienst. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B9 unter belastenden Bedingungen?
▸ P10 – Gemeinsame Entscheidungskriterien mit Rettungsvorrang. Simulierte verantwortliche Fachrolle: Gesamteinsatzleitung. Prüffrage: Verhindert diese Barriere den Pfad B10 unter belastenden Bedingungen?
TOP-EVENT · KONTROLLVERLUST
Mehrere zeitgleiche Brand- und Gewaltereignisse führen zu blockierten Einsatzwegen; der zeitgerechte, sichere Rettungszugang zu gefährdeten Menschen ist nicht mehr zuverlässig gewährleistet.
Gefahr / AusgangssituationFIKTIVES BEISPIEL · SIMULIERTE AUSARBEITUNG. Großversammlung im dicht bebauten Berliner Stadtraum; friedliche Teilnehmer, einzelne gewaltsame Störer, Anwohner, Feuerwehr und Rettungsdienst befinden sich im selben Lagegebiet. Grundrechte und Lebensschutz müssen gleichzeitig gewährleistet bleiben.
Reaktive Barrieren
▸ R01 – Alternative Zufahrten mit laufender Prüfung. Simulierte Schadensbegrenzung für K1; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R02 – Sichere medizinische Erstversorgung und Übergabe. Simulierte Schadensbegrenzung für K2; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R03 – Verhältnismäßige Deeskalation und freie Bewegungswege. Simulierte Schadensbegrenzung für K3; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R04 – Gebäudebezogene Warnung und Evakuierung. Simulierte Schadensbegrenzung für K4; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R05 – Dynamische Lagebewertung und Schutz der Rettungsfunktion. Simulierte Schadensbegrenzung für K5; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R06 – Zeitnahe, faktenbasierte öffentliche Korrektur. Simulierte Schadensbegrenzung für K6; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R07 – Abgestimmte Umleitung und kritische Durchfahrtspriorität. Simulierte Schadensbegrenzung für K7; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
▸ R08 – Unabhängige Nachbereitung unter Einbezug Betroffener. Simulierte Schadensbegrenzung für K8; fachliche Wirksamkeit wäre im echten Projekt zu prüfen.
Konsequenzen
▸ K01 – Löschmaßnahmen verzögern sich. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K02 – Verletzte erhalten Hilfe verspätet. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K03 – Friedliche Personen werden in Gefahrenräume gedrängt. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K04 – Anwohner werden von Rauch und Feuer bedroht. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K05 – Rettungskräfte werden zusätzlich exponiert. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K06 – Fehlinformationen untergraben Vertrauen. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K07 – ÖPNV und Verkehr werden behindert. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
▸ K08 – Ähnliche Mängel wiederholen sich in Folgeeinsätzen. Plausible Folge des definierten Kontrollverlusts; nicht automatisch als historisch eingetreten dargestellt.
2

Eskalationsfaktoren – was schwächt eine Barriere?

EskalationsfaktorEskalationsfaktor-BarriereSeite
E01 – Fehlende Trennung friedlicher Personen und GewalttäterKontrollierte Quellenprüfung und Verhältnismäßigkeitsreviewlinks (präventiv)
E02 – Geplanter Rettungskorridor ist tatsächlich unpassierbarGemeinsamer Erreichbarkeitstest und alternative Routelinks (präventiv)
E03 – Zeitdruck führt zu ungeprüften LageentscheidungenEntscheidungslog und fachliche Gegenprüfunglinks (präventiv)
E04 – Widersprüchliche Hinweise verzögern FeuerwehrQuittierte interbehördliche Übergaberechts (reaktiv)
E05 – Wegführung gefährdet Dritte unbeabsichtigtKontinuierliche Gefährdungs- und Sperrfolgenprüfungrechts (reaktiv)
E06 – Nachbereitung blendet Grundrechtseingriffe ausUnabhängige Einsatz- und Verhältnismäßigkeitsprüfungrechts (reaktiv)
Übergreifende Sicherungsmaßnahmen
▸ FIKTIVES BEISPIEL: historische Fakten und frei entwickelte Workshopannahmen getrennt kennzeichnen
▸ Beteiligte, Schutzgüter und Systemgrenze anhand des konkreten Ereigniskontexts dokumentieren
▸ Top-Event als Kontrollverlust definieren, nicht mit den Folgen verwechseln
▸ Für jede Bedrohung eine unabhängige Schutzbarriere und ihren Prüffall formulieren
▸ Grundrechte, Menschenwürde, Schutz von Leben und Verhältnismäßigkeit als Abnahmekriterien einbeziehen
▸ Widersprüchliche und unbelegte Lageinformationen ausdrücklich als unsicher markieren
▸ Eskalationsfaktoren mit eigener Gegenbarriere und verantwortlicher Funktion abgleichen
▸ Bei der Maßnahmenpriorisierung präventive und reaktive Schutzwirkung unterscheiden
▸ Sechs umfangreiche Maßnahmen mit Risiko-ID, Funktionsrolle und Wirksamkeitsnachweis überprüfen
▸ Simulation nicht als authentisches behördliches Einsatzdokument oder tatsächliche Schulung darstellen
Bow-Tie-Analyse (Barrieren-basiertes Risikomanagement) · Gefahr → Top-Event → Bedrohungen/Barrieren → Konsequenzen → Eskalationsfaktoren → Maßnahmen5.11.2026

Bow-Tie · Maßnahmen und Abschluss

Top-Event: Mehrere zeitgleiche Brand- und Gewaltereignisse führen zu blockierten Einsatzwegen; der zeitgerechte, sichere Rettungszugang zu gefährdeten Menschen ist nicht mehr zuverlässig gewährleistet.
3

Abgeleitete Maßnahmen zur Barrieren-Verbesserung

MaßnahmeKategorieVerantwortlichTerminStatus
M01 – Gemeinsamen Berliner Großlagen-Workshop für sichere Feuerwehr- und Rettungszugänge mit alternativen Korridoren durchführen. Abgeleitet aus B01/B03/B08.Vorbeugende MaßnahmePolizei-/Feuerwehr-EinsatzplanungVorgeschlagen
M02 – Einsatzabschnittübergreifendes Lagebild und Meldungsqualität mit getrennten Fakten/Hypothesen erproben. Abgeleitet aus B04/B05/B10.Vorbeugende MaßnahmeLagezentrumVorgeschlagen
M03 – Grundrechtsschonende Deeskalation und differenzierte Gefährdungsbewertung in Fallkonferenz üben. Abgeleitet aus B02/B06/B07.Vorbeugende MaßnahmePolizeiführung / RechtsstelleVorgeschlagen
M04 – Brand- und Verletztenversorgung unter blockierten Zufahrten mit Feuerwehr und Rettungsdienst simulieren. Abgeleitet aus K01/K02/K04/K05.SchadensbegrenzungFeuerwehr / RettungsleitungVorgeschlagen
M05 – Verständliche Warnung und Menschenwegführung bei gleichzeitigem Verkehrsausfall erproben. Abgeleitet aus K03/K06/K07.SchadensbegrenzungKrisenkommunikation / VerkehrVorgeschlagen
M06 – Unabhängiges Review zu Rettungszugang, Verhältnismäßigkeit und Schutzwirkung mit Lessons Learned etablieren. Abgeleitet aus K08/E01–E06.SicherungsmaßnahmeQualität / EinsatznachbereitungVorgeschlagen
4

Abschluss

Ergebnis: 6 Maßnahmen · 0 erledigt
Analyst / Unterschrift: FIKTIVER interdisziplinärer Lern-Workshop, keine historische behördliche Arbeitsakte
Datum / Revision: 2026-10-25
Bow-Tie-Risikoanalyse AI · Maßnahmen / Abschluss2 / 2 · 5.11.2026
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