QUALITY Services & Wissen GmbH
Wissen & Lernen
  • Startseite
  • Live Sessions
  • Wissen
  • Lernreisen A-Z
  • Videos A-Z
  • Präsentationen A-Z
  • Papers A-Z
  • Bibliothek A-Z
KI Tools
  • KI Tools A-Z
Magazin
  • Blog
Unternehmen & Netzwerk
  • Über uns
  • Kontakt
  • Partner
  • Links A-Z
Angebot
  • Preismodelle
Registrieren
Lexikon/Control Plan
Lexikon · Wissen · Anwendung

Control Plan

  • Control Plan
  • Prozesslenkung
  • Produktion
Control Plan

Inhaltsverzeichnis

  1. Kurz erklärt
  2. Definition
  3. Bedeutung im Fachkontext
  4. Input, Verarbeitung, Output, Outcome, Impact
  5. Schritte der Methode in Übersicht
  6. Beschreibung der Einzelschritte mit Ziel & Vorgehen
  7. Anwendung und Vorgehen
  8. Anwendungsgebiete
  9. Typische Fehler und Missverständnisse
  10. Abgrenzung und Grenzen
  11. Thema + KI-Unterstützung
  12. Beispiele im AI Tool
  13. Seminare zum Thema
  14. Häufige Fragen

Kurz erklärt

Der Control Plan (Produktionslenkungsplan) ist ein dynamisches, zentrales Steuerungsinstrument des Qualitätsmanagements, das alle prüftechnischen Spezifikationen, Messmethoden und definierten Reaktionspläne für die Überwachung von Prozess- und Produktmerkmalen über den gesamten Lebenszyklus hinweg festlegt. Als verbindliche Schnittstelle zwischen der FMEA und der täglichen Fertigungspraxis stellt er sicher, dass qualitätsrelevante Anforderungen konsistent eingehalten werden, um Prozessvariabilität proaktiv zu minimieren. Der Plan dient nicht nur als statische Dokumentation, sondern als lebendes Dokument, das bei Prozessänderungen oder neuen Erkenntnissen aus dem KVP kontinuierlich validiert und angepasst werden muss, um stabile Prozesse in hochkomplexen industriellen Umgebungen langfristig zu gewährleisten.

Control Plan · Kurz erklärt
Control Plan · Kurz erklärt01AUSGANGSLAGEPFMEA-Ergebnisse,Prozessflussdiagramm02DIE METHODEPlanung und Vorbereitung →Festlegung der Kontrollmethodik→ Definition der Reaktionspläne→ Validierung und Pflege03DAS ERGEBNISAktualisierter, validierterControl PlanDie Methodik wird in den folgenden Abschnitten Schritt für Schritt erläutert.

Definition

Ein Control Plan ist ein methodisch strukturiertes Dokument, das umfassend alle qualitätsrelevanten Prozess- und Produktmerkmale erfasst und für diese die exakten Prüfschritte, Mess- sowie Prüfmittel, notwendigen Stichprobenumfänge, Häufigkeiten und explizite Reaktionspläne bei Abweichungen festlegt. Er dient als direktes Bindeglied zwischen der analytischen Risikobewertung (FMEA) und der operativen Umsetzung am Arbeitsplatz. Dabei stellt er sicher, dass die aus den präventiven Risikoanalysen abgeleiteten Maßnahmen – etwa die Überwachung kritischer Merkmale oder die Steuerung von Prozessparametern – in der Serienfertigung durch eine klare, nachvollziehbare Vorgabe für das Personal operationalisiert werden. Er ist ein zentrales Element für die Standardisierung von Arbeitsabläufen und unterstützt die Aufrechterhaltung der Prozessqualität unter Berücksichtigung von Kundenanforderungen und gesetzlichen Regulierungen. Der Control Plan ist kein isoliertes Dokument, sondern ein integrales Element der Core Tools, das die theoretische Risikoanalyse in die operative Realität übersetzt.

Bedeutung im Fachkontext

Im Qualitätsmanagement der Automobilindustrie (IATF 16949) ist der Control Plan ein wesentlicher Bestandteil der Core Tools. Er ist fest im PDCA-Zyklus verankert: In der Plan-Phase liefert die FMEA die notwendigen Informationen über Risiken und notwendige Kontrollen. Der Control Plan dient in der Do-Phase als operative Anleitung für die Überwachung. In der Check-Phase liefern die dort festgelegten Prüfschritte Daten, die im KVP (Act) genutzt werden, um Prozesse weiter zu optimieren. Er bildet somit das formale Gerüst für die Qualitätssicherung und stellt sicher, dass die Verbindung zwischen präventiver Fehleranalyse und tatsächlicher Prozesssteuerung nicht abreißt, sondern kontinuierlich gepflegt wird.

Input, Verarbeitung, Output, Outcome, Impact

Control Plan · Gesamtwirkpfad der Methode
Control Plan · Von Input bis Impact01INPUTFMEA-Ergebnisse,Prozessflussdiagramm,Kundenanforderungen, technischeZeichnungen.02VERARBEITUNGMultidisziplinäreErstellung,Abstimmung derPrüfmerkmale,Definition derReaktionspläne,Validierung durchMesssystemanalyse(MSA).03OUTPUTDokumentierter,freigegebenerControl Plan alsoperativeArbeitsunterlage.04OUTCOME1. SystematischeFehlererkennung inEchtzeit durchstandardisiertePrüfung; 2.WiederverwendbareWissensbasis zurProzessstabilitätfür zukünftigeProjekte.05IMPACTReduktion vonQualitätskostendurchFehlervermeidung;Steigerung derLieferperformancedurch stabileProzesse;langfristigerKompetenzaufbau inderProzessbeherrschung.Input schafft die Voraussetzungen, Output dokumentiert das Ergebnis.Outcome und Impact entstehen erst durch Umsetzung und nachweisbare Wirkung.
Wirkungspfade und Beiträge zu Unternehmenszielen im Detail

Outcome

1. Systematische Fehlererkennung in Echtzeit durch standardisierte Prüfung; 2. Wiederverwendbare Wissensbasis zur Prozessstabilität für zukünftige Projekte.

Impact

Reduktion von Qualitätskosten durch Fehlervermeidung; Steigerung der Lieferperformance durch stabile Prozesse; langfristiger Kompetenzaufbau in der Prozessbeherrschung.

Schritte der Methode in Übersicht

Der Prozess des Control Plans umfasst vier zentrale Phasen: 1. Planung und Vorbereitung (Identifikation der Kontrollmerkmale), 2. Festlegung der Kontrollmethodik (Messmittel- und Prüfstrategie), 3. Definition der Reaktionspläne (Anweisungen bei Abweichungen), 4. Validierung und Pflege (kontinuierliche Anpassung). Diese Schritte folgen logisch aufeinander, wobei die Rückkopplung zur FMEA eine zyklische Aktualisierung erzwingt.

Control Plan · Methodenschritte im Überblick
Control Plan · Methodenschritte im Überblick01Planung und VorbereitungIdentifikation der zukontrollierenden Merkmale02Festlegung derKontrollmethodikDefinition derPrüfstrategie03Definition derReaktionspläneSicherstellung derProzessbeherrschung beiAbweichungen04Validierung und PflegeAufrechterhaltung derAktualitätAusführliche Ziele, Vorgehensweisen und Qualitätskriterien folgen im Methodenabschnitt.
Schritt 01 / 4

Planung und Vorbereitung

Identifikation der zu kontrollierenden Merkmale

Schritt 02 / 4

Festlegung der Kontrollmethodik

Definition der Prüfstrategie

Schritt 03 / 4

Definition der Reaktionspläne

Sicherstellung der Prozessbeherrschung bei Abweichungen

Schritt 04 / 4

Validierung und Pflege

Aufrechterhaltung der Aktualität

Beschreibung der Einzelschritte mit Ziel & Vorgehen

METHODENSCHRITT01/04

QUALITY LXP · SCHRITTLOGIK

Planung und Vorbereitung

ZielIdentifikation der zu kontrollierenden Merkmale
01Eingaben

PFMEA-Ergebnisse, Prozessflussdiagramm

02Konkretes Vorgehen

Multidisziplinäre Analyse der FMEA und Prozessflussdiagramme

03Ergebnis / Output

Liste der kritischen Prozess- und Produktmerkmale

04Anwendungshinweis

Identifikation von Merkmalen mit hohem Risiko (S=9/10)

05Qualitätskriterium

Vollständige Abdeckung aller in der FMEA bewerteten kritischen Merkmale

Von der Methode zur praktischen AnwendungNächster Schritt → Festlegung der Kontrollmethodik
METHODENSCHRITT02/04

QUALITY LXP · SCHRITTLOGIK

Festlegung der Kontrollmethodik

ZielDefinition der Prüfstrategie
01Eingaben

Kritische Merkmale, Messsystemanalyse (MSA)

02Konkretes Vorgehen

Auswahl von Messmitteln, Stichprobenumfängen und Prüfhäufigkeiten

03Ergebnis / Output

Detaillierte Spezifikation der Prüfmittel und Intervalle

04Anwendungshinweis

Festlegung einer 100%-Prüfung mittels Sensorik für kritische Maße

05Qualitätskriterium

Statistische Nachweisbarkeit durch MSA und Fähigkeitsuntersuchungen

Von der Methode zur praktischen AnwendungNächster Schritt → Definition der Reaktionspläne
METHODENSCHRITT03/04

QUALITY LXP · SCHRITTLOGIK

Definition der Reaktionspläne

ZielSicherstellung der Prozessbeherrschung bei Abweichungen
01Eingaben

Prüfstrategie, Fehlermöglichkeiten

02Konkretes Vorgehen

Festlegung verbindlicher Anweisungen für den Fehlerfall

03Ergebnis / Output

Operator-Instruktionen bei Abweichungen

04Anwendungshinweis

Automatischer Maschinenstopp bei Toleranzüberschreitung

05Qualitätskriterium

Eindeutigkeit der Handlungsanweisung zur Fehlervermeidung

Von der Methode zur praktischen AnwendungNächster Schritt → Validierung und Pflege
METHODENSCHRITT04/04

QUALITY LXP · SCHRITTLOGIK

Validierung und Pflege

ZielAufrechterhaltung der Aktualität
01Eingaben

Prozessdaten, KVP-Input, Änderungen

02Konkretes Vorgehen

Regelmäßige Überprüfung bei Prozessänderungen oder KVP-Impulsen

03Ergebnis / Output

Aktualisierter, validierter Control Plan

04Anwendungshinweis

Anpassung nach Werkzeugwechsel oder Prozessoptimierung

05Qualitätskriterium

Konsistenz zur aktuellen FMEA-Bewertung

Von der Methode zur praktischen AnwendungErgebnisse überprüfen & weiterentwickeln

Anwendung und Vorgehen

Die operative Umsetzung eines Control Plans folgt einem strukturierten, interdisziplinären Prozess, der sicherstellt, dass die theoretischen Erkenntnisse aus der Risikoanalyse direkt in die Fertigung einfließen. Der Startpunkt ist immer die Multidisziplinarität: Ein Control Plan wird niemals isoliert von einer einzelnen Person erstellt. Das Team besteht aus Experten der Arbeitsvorbereitung, Produktion, Qualitätssicherung und idealerweise der Instandhaltung.

Konkrete Umsetzungsschritte

  1. Sichtung der FMEA: Der erste Schritt ist der Abgleich mit der Prozess-FMEA. Jede Entdeckungsmaßnahme (Detection Control), die als notwendig erachtet wurde, um das Auftreten eines Fehlers zu verhindern oder zu erkennen, muss zwingend im Control Plan als Prüfschritt auftauchen.
  2. Transfer in das Formblatt: Die identifizierten Merkmale (Produkt- und Prozessmerkmale) werden in die strukturierte Matrix des Control Plans übertragen. Hierbei erfolgt eine klare Trennung in Phasen: Prototyp, Vorserie und Serie, wie es die APQP-Methodik (Advanced Product Quality Planning) vorsieht.
  3. Festlegung der Messstrategie: Hier erfolgt die methodische Definition. Es wird festgelegt: Was wird gemessen (Merkmal)? Wie wird gemessen (Messmittel)? Wie oft wird gemessen (Stichprobenumfang/Frequenz)? und Wer prüft? Kritische Merkmale erfordern hier oft eine 100%-Prüfung via Sensorik, während bei stabilen Prozessen statistische Prozesslenkung (SPC) angewendet wird.
  4. Implementierung der Reaktionspläne: Ein Control Plan ist ohne einen definierten „Notfallplan“ wertlos. Es wird genau festgelegt, welche Schritte bei einer Abweichung einzuleiten sind: von der Rückmeldung an die Instandhaltung über die Quarantäne von Produkten bis hin zum automatischen Maschinenstopp.
  5. Freigabe und Schulung: Der finale Control Plan ist ein verbindliches Dokument. Er wird nach der internen Validierung (z.B. durch MSA-Studien) offiziell freigegeben und dient als Grundlage für die Arbeitsunterweisungen der Produktionsmitarbeiter.

Anwendungsgebiete

Der Control Plan ist kein exklusives Werkzeug der Automobilindustrie, wenngleich er dort seine Ursprünge und höchste Verbreitung hat. Seine Flexibilität erlaubt den Einsatz in jeder Umgebung, in der Prozessstabilität und Risikominimierung oberste Priorität genießen.

  • Automobilindustrie (Serienfertigung): Hier dient der Plan der Beherrschung sicherheitskritischer Bauteile. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Rückverfolgbarkeit (Traceability) und der strengen Einhaltung von IATF 16949-Vorgaben, um Rückrufaktionen durch proaktive Überwachung zu verhindern.
  • Medizintechnik: In diesem hochregulierten Umfeld dient der Control Plan als zentraler Nachweis für die Prozessvalidierung nach ISO 13485. Er dokumentiert nicht nur die Qualität, sondern bildet die Basis für die gesetzlich geforderte Risikokontrolle (ISO 14971), wobei die Dokumentationshistorie für Audits essenziell ist.
  • Luft- und Raumfahrt: Hier steht die Null-Fehler-Toleranz im Vordergrund. Der Control Plan dient dazu, kritische Prozessparameter in der Fertigung (z.B. Schweiß- oder Beschichtungsprozesse) so eng zu überwachen, dass jede Abweichung vom AS 9100 Standard sofort erkannt wird.
  • Allgemeiner Maschinenbau: Der Fokus liegt hier auf der Standardisierung. Durch den Control Plan werden Qualitätsstandards für den gesamten Lebenszyklus eines Produkts definiert, was besonders in der Serienproduktion hilft, die „Variabilität durch Mitarbeiter“ zu reduzieren und durchgängige Qualität sicherzustellen.

Typische Fehler und Missverständnisse

In der Praxis scheitert die Wirksamkeit des Control Plans häufig an einer statischen oder formalistischen Sichtweise.

  • Das „Schubladen-Dokument“: Ein häufiger Fehler ist die Annahme, der Control Plan sei ein statisches Dokument, das zur Zertifizierung einmalig erstellt und dann abgelegt wird. Tatsächlich ist er ein „lebendes“ Dokument; jede Prozessänderung erfordert eine unmittelbare Anpassung.
  • Verwechslung mit der Arbeitsanweisung: Viele Unternehmen glauben, der Control Plan würde die detaillierte Arbeitsanweisung ersetzen. Dies ist falsch: Der Control Plan gibt vor, was überwacht werden muss, während die Arbeitsanweisung beschreibt, wie der Bediener die Maschine bedient oder die Prüfung durchführt.
  • Isolation von der FMEA: Wenn der Control Plan ohne Bezug zur aktuellen PFMEA erstellt wird, verliert er seinen Wert als Risikosteuerungsinstrument. Er ist das „Echo“ der FMEA – jede Änderung in der Risikobewertung muss sich im Prüfplan widerspiegeln.
  • Überbürokratisierung: Ein zu detaillierter Plan mit unpraktikablen Prüfintervallen führt in der Werkstatt zu „Fake-Daten“. Wenn die Messhäufigkeit den Prozessfluss behindert, füllen Mitarbeiter Prüfprotokolle oft aus Bequemlichkeit nachträglich aus, statt den Prozess tatsächlich zu steuern.

Abgrenzung und Grenzen

Der Control Plan ist ein leistungsfähiges Instrument, hat jedoch spezifische Grenzen in seinem Wirkungsbereich:

  1. Kein Ersatz für Ergonomie/Sicherheit: Der Control Plan konzentriert sich auf Produkt- und Prozessmerkmale, nicht auf die Sicherheit des Bedieners oder ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes. Hierfür sind Gefährdungsbeurteilungen und Arbeitsschutzrichtlinien zuständig.
  2. Abhängigkeit von der MSA: Seine Wirksamkeit ist direkt an die Qualität der Messmittel gebunden. Wenn die Messsystemanalyse (MSA) fehlerhaft ist, ist der gesamte Control Plan wertlos, da er auf korrumpierten Daten basiert.
  3. Validität der Daten: Der Control Plan kann keine Fehler verhindern, er ist ein Instrument zur Erkennung. Die tatsächliche Prozessverbesserung muss über das KVP-System und die technische Gestaltung der Maschine erfolgen.
  4. Kein Dokumentations-Overkill: In einfachen, manuellen Prozessen kann der Aufwand für die Pflege eines hochkomplexen Control Plans den Nutzen übersteigen. Hier ist Augenmaß bei der Tiefe der Dokumentation gefragt, um nicht in bürokratische Ineffizienz zu verfallen.

Lernatom 11 · KI-Unterstützung

Thema + KI-Unterstützung

Passende Werkzeuge aus der zentralen QUALITY-LXP-Toolbox – fachlich zum Begriff zugeordnet.

QUALITY LXP · AI Tool

FMEA AI

Fehler früh erkennen und nach Risiko bewerten

Tool öffnen

Lernatom 12 · Transfer in die Praxis

Beispiele im AI Tool

Nur öffentlich freigegebene SharedProject-Beispiele der tatsächlich zugeordneten Tools werden angezeigt. Private Projekte bleiben ausgeschlossen.

Global freigegebene Praxisbeispiele

2
FMEA · 7 SchritteFMEA AI

FMEA – Bobybcar mit Lenkstange

Praxisbeispiel

Beispiel zur Anwendung der Methode. Die Inhalte kannst du im Formblatt ansehen.

Global freigegeben
Beispiel ansehen
FMEA · 7 SchritteFMEA AI

FMEA – NORDWERK · Ventilblock-Montage

Praxisbeispiel

ISO 9001: 6.1 / 8.5.1. Anforderung → Fehler → Ursache → Prüfplan; Zielbewertungen erst nach Nachweis freigeben. Fiktives Industrie-Lernbeispiel. Alle Zahlen, Rollen und Belege sind simuliert; keine reale Freigabe, Kundenvalidierung oder Wirksamkeitsbestätigung.

Global freigegeben
Beispiel ansehen

Lernatom 13 · Vertiefen

Seminare zum Thema

Passende Seminare werden hier ergänzt, sobald sie fachlich zugeordnet und freigegeben sind.

Häufige Fragen

Ab wann muss ein Control Plan erstellt werden?+

Die Erstellung beginnt in der Phase der Produktplanung (APQP). Spätestens mit der Bemusterung für den Kunden muss ein valider Prototypen- oder Vorserien-Control-Plan vorliegen. Er muss kontinuierlich durch alle Phasen des Produktlebenszyklus bis zur Serienreife gepflegt werden.

Muss jede Prüfung aus der PFMEA im Control Plan stehen?+

Ja. Der Control Plan muss alle Maßnahmen zur Entdeckung enthalten, die in der FMEA als kritisch eingestuft wurden. Fehlt eine Entdeckungsmaßnahme aus der FMEA im Control Plan, ist die Prozesssteuerung lückenhaft und auditkritisch.

Was passiert, wenn sich ein Prozessschritt ändert?+

Jede Änderung (z.B. neues Werkzeug, Materialwechsel, geänderte Prozessparameter) löst eine Überprüfungspflicht aus. Der Control Plan muss im Sinne des PDCA-Zyklus aktualisiert werden, bevor die geänderte Produktion anläuft, um sicherzustellen, dass die neue Prozessrealität weiterhin den Qualitätszielen entspricht.

Kann ein Control Plan durch eine App oder Software ersetzt werden?+

Ja, digitale Lösungen sind sogar zu empfehlen. Softwarebasierte Control Plans (z.B. in CAQ-Systemen) ermöglichen eine automatische Synchronisation mit der FMEA und geben bei Abweichungen Warnungen aus. Dies reduziert den Pflegeaufwand und verhindert, dass veraltete Versionen in der Produktion verwendet werden.

Wie gehe ich mit sehr einfachen, risikoarmen Prozessen um?+

Auch bei einfachen Prozessen sollte ein Control Plan existieren, jedoch kann dieser „schlanker“ ausfallen. Der Fokus sollte auf den wenigen Merkmalen liegen, deren Abweichung den größten Schaden verursachen würde (z.B. Sicherheit oder Funktion). Das Ziel ist Risikominimierung, nicht maximale Dokumentationsdichte um jeden Preis.

Quellen und fachliche Grundlagen

    Alle Verknüpfungen sind sichtbar. Zum Öffnen der Starter-Inhalte bitte einloggen.

    Einloggen

    Passende Tools & Methodenwissen

    2
    Beispiele anzeigen

    Fachlicher Bezug: Control Plan

    Methode verstehen
    Beispiele anzeigen

    Gemeinsame Themen: Prozesslenkung

    Methode verstehen

    Projektbeispiele zu diesen Methoden

    4
    FMEA · 7 SchritteFMEA AI

    FMEA – Bobybcar mit Lenkstange

    Praxisbeispiel

    Beispiel zur Anwendung der Methode. Die Inhalte kannst du im Formblatt ansehen.

    Global freigegeben
    Beispiel ansehen
    FMEA · 7 SchritteFMEA AI

    FMEA – NORDWERK · Ventilblock-Montage

    Praxisbeispiel

    ISO 9001: 6.1 / 8.5.1. Anforderung → Fehler → Ursache → Prüfplan; Zielbewertungen erst nach Nachweis freigeben. Fiktives Industrie-Lernbeispiel. Alle Zahlen, Rollen und Belege sind simuliert; keine reale Freigabe, Kundenvalidierung oder Wirksamkeitsbestätigung.

    Global freigegeben
    Beispiel ansehen
    ProzessmanagementProzessmapping & Turtle AI

    Endprüfung & Kalibrierung Drucktransmitter

    Praxisbeispiel

    Vollständiges Turtle-Modell (Womit, Wer, Wie, KPIs, Input, Output, Risiken) für eine hochpräzise Endprüflinie.

    Global freigegeben
    Beispiel ansehen
    ProzessmanagementProzessmapping & Turtle AI

    Endprüfung & Kalibrierung Drucktransmitter

    Praxisbeispiel

    Vollständiges Turtle-Modell (Womit, Wer, Wie, KPIs, Input, Output, Risiken) für eine hochpräzise Endprüflinie.

    Referenzbeispiel
    Beispiel ansehen

    Weitere Tools & Wissen im Themengebiet

    Diese Kategorien ergänzen die konkreten Methodentreffer mit weiteren Werkzeugen, Anwendungswissen und Praxisbeispielen.

    FMEA · 7 Schritte19 fachlich zugeordnete Tools · Kategorie entdecken
    Lexikoneintrag teilen
    LinkedInFacebookXWhatsAppXingE-Mail

    Ihre Ansprechpartnerin

    Unsere Bewertungen

    Learn Experience
    QUALITY · KVP · OPEX · KI

    Unser LXP-Gedanke: Wissen in Handeln verwandeln – mit Lernreisen, praxisnahen Tools und Gamification für Qualität, KVP, Operational Excellence und KI.

    Frankfurt am Main
    Kontakt aufnehmen
    Wissen
    • Wissen Übersicht
    • Lernreisen A-Z
    • Videos A-Z
    • Präsentationen A-Z
    • Papers
    • Bibliothek A-Z
    Wissen anwenden
    • Tools für die Praxis
    • KI-Apps
    • Live Sessions
    • Lernformate
    • Preismodelle
    Unternehmen
    • Über uns (About)
    • Unsere Farbwelten
    • Kontakt (Contact)
    • Partner & Ökosystem
    • Impressum
    • Netiquette
    Recht & Sicherheit
    • Datenschutz
    • DSGVO-Übersicht
    • Trust Center
    • Nutzungsbedingungen
    © 2026 Quality Services & Wissen GmbH · Frankfurt am Main
    ImpressumDatenschutzNutzungsbedingungenNetiquette

    Deine Privatsphäre. Deine Entscheidung.

    Notwendiger Speicher hält Anmeldung, Sicherheit und deine Auswahl bereit. Nur mit deiner Zustimmung messen wir Seitenaufrufe und Nutzung.

    Du entscheidest freiwillig. Videos und Inhalte bleiben bei jeder Auswahl verfügbar. Externe Medien können Daten an ihre Anbieter übertragen. Änderbar über „Cookie-Einstellungen“ im Seitenfuß.

    DatenschutzerklärungImpressum