Definition
STPA (System-Theoretic Process Analysis) ist eine systemtheoretische Sicherheitsanalyse: Verluste, Hazards, Kontrollstruktur, unsichere Kontrollaktionen und Sicherheitsconstraints werden zusammenhängend modelliert.
Einsatzbereich: Geeignet für sozio-technische Systeme, Software-intensive Produkte, Automatisierung, Maschinen, Organisationen und komplexe Sicherheitsfälle.
STPA (System-Theoretic Process Analysis) ist eine systemtheoretische Sicherheitsanalyse: Verluste, Hazards, Kontrollstruktur, unsichere Kontrollaktionen und Sicherheitsconstraints werden zusammenhängend modelliert.
Sicherheitsrisiken komplexer sozio-technischer Systeme erfassen, die klassische komponentenbasierte Analysen übersehen.
Vollständigere Gefährdungsanalyse für software-intensive und automatisierte Systeme sowie präzise, umsetzbare Sicherheitsanforderungen.
Wirkungslogik der Methode
Der Output ist das unmittelbare Ergebnis der Methode. Outcome entsteht erst, wenn Ergebnisse angewendet und ihre Wirkung geprüft werden. Impact beschreibt den möglichen Beitrag zu Unternehmenszielen.
Welche Grundlagen gehen hinein?
Systemgrenze, Verluste, Kontrollstruktur, Rollen und Sicherheitsanforderungen.
Was leistet die Methode?
Unsichere Kontrollaktionen und Verlustszenarien systemisch herleiten.
Was liegt unmittelbar vor?
Sicherheits-Constraints, Szenarien und Prüfbedarf für Kontrollen.
Was verändert sich durch Anwendung?
Verbesserte Steuerung reduziert nach Umsetzung die Wahrscheinlichkeit gefährlicher Zustände.
Zu welchem Unternehmensziel trägt es bei?
Sicherheit komplexer Systeme und Betriebskontinuität.
Diese Übersicht zeigt die bisher dokumentierten fachlichen Arbeitsschritte. Sie ist keine aus Schaltflächen abgeleitete Bedienanleitung und kein normativ vorgeschriebenes Phasenmodell.
Details zu den Arbeitsschritten
Ergänzende Einordnung
Die Methode funktioniert unabhängig von einer Zertifizierung oder Norm. Die Zuordnung zeigt, bei welchen Anforderungen sie typischerweise unterstützen kann. Maßgeblich bleibt immer der vollständige Normtext; die Nutzung eines Tools allein belegt keine Konformität.
Unterstützender Beitrag – die Methode ist nicht verpflichtend vorgeschrieben
Diese Beispiele sind vollständig freigegeben und auch im separaten Beispiele-Schritt verfügbar.
ISO 9001: 6.1 / 8.3. Vier UCA-Typen, Kontrollstruktur, Kausalszenarien und verifizierbare Entwicklungsanforderungen. Fiktives Industrie-Lernbeispiel. Alle Zahlen, Rollen und Belege sind simuliert; keine reale Freigabe, Kundenvalidierung oder Wirksamkeitsbestätigung.
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