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Wertstromanalyse & Wertstromdesign (VSM) AI

Methodenbeschreibung

Wertstromanalyse & Wertstromdesign (VSM) AI

Aktueller Stand · Sprache: DE

Einsatzbereich: Fertigungslinien, Auftragsabwicklung, Logistikketten, Montageprozesse und büroorganisatorische Wertströme.

Definition · Ziele · Nutzen

01

Definition

Wertstromanalyse (Value Stream Mapping) ist die lean-basierte Erfassung und Neugestaltung des gesamten Material- und Informationsflusses einer Produktfamilie.

02

Ziele

Gesamtdurchlaufzeit drastisch senken, Bestände minimieren, Verschwendung eliminieren und einen synchronisierten Fließprozess etablieren.

03

Nutzen

Kürzere Lieferzeiten, verbesserte Liefertreue, reduzierte Kapitalbindung und ein gemeinsames Verständnis für den realen Prozessfluss.

Wirkungslogik der Methode

Input · Verarbeitung · Output · Outcome · Impact

Der Output ist das unmittelbare Ergebnis der Methode. Outcome entsteht erst, wenn Ergebnisse angewendet und ihre Wirkung geprüft werden. Impact beschreibt den möglichen Beitrag zu Unternehmenszielen.

  1. 01 / 05

    Input

    Welche Grundlagen gehen hinein?

    Produktfamilie, Kundenbedarf, Material- und Informationsflüsse sowie vor Ort erhobene Zeiten und Bestände.

  2. 02 / 05

    Verarbeitung

    Was leistet die Methode?

    Ist-Wertstrom mit Zeitleiter untersuchen, Verschwendung erkennen und Sollfluss mit Takt und Pull gestalten.

  3. 03 / 05

    Output

    Was liegt unmittelbar vor?

    Ist- und Soll-Wertstrom, Engpässe und priorisierter Umsetzungsplan.

  4. 04 / 05

    Outcome

    Was verändert sich durch Anwendung?

    Umgesetzte Änderungen verkürzen Durchlaufzeiten und stabilisieren den Fluss.

  5. 05 / 05

    Impact

    Zu welchem Unternehmensziel trägt es bei?

    Lieferfähigkeit, Produktivität und gebundenes Kapital.

Allgemeine Arbeitsregeln

  • Die Methode beginnt mit Ziel, Kontext und Systemgrenze. Ohne diese Klärung entstehen scheinbar vollständige, aber fachlich schwache Ergebnisse.
  • Alle Aussagen müssen so konkret sein, dass ein Fachexperte sie prüfen, bestätigen, korrigieren oder verwerfen kann.
  • KI-Unterstützung darf Analysearbeit beschleunigen, ersetzt aber weder Fachentscheidung noch menschliche Freigabe.
  • Ein gutes Ergebnis ist nicht die längste Dokumentation, sondern diejenige, die Entscheidungen, Risiken, Nachweise und nächste Schritte klar macht.

Fachliche Arbeitsschritte

Diese Übersicht zeigt die bisher dokumentierten fachlichen Arbeitsschritte. Sie ist keine aus Schaltflächen abgeleitete Bedienanleitung und kein normativ vorgeschriebenes Phasenmodell.

Details zu den Arbeitsschritten

1

Produktfamilie, Prozessgrenzen, Nettoarbeitszeit und Kundenbedarf festlegen

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Den Betrachtungsbereich auf eine eindeutige Produktfamilie und den Kundentakt eingrenzen.
2 · Benötigte Grundlage
Prozesszweck, Start-/Endpunkt, Beteiligte, vorhandene Prozessdaten, Dokumente und bekannte Schnittstellen.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Produkt- und Mengematrix erstellen, repräsentative Produktfamilie wählen, Kundenbedarfsrate und Arbeitszeitbasis zur Ermittlung des Kundentakts festlegen.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Entspricht die gewählte Familie mindestens 70 % des Volumens ähnlicher Fertigungsschritte? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Abgegrenzter Wertstromumfang mit berechnetem Kundentakt als Taktgeber aller Prozessschritte.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Ist-Wertstrom am Gemba mit Datenboxen und Informationsfluss aufnehmen“: Abgegrenzter Wertstromumfang mit berechnetem Kundentakt als Taktgeber aller Prozessschritte. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
2

Ist-Wertstrom am Gemba mit Datenboxen und Informationsfluss aufnehmen

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Den tatsächlichen Ablauf vor Ort (Gemba) erfassen, nicht die Soll-Dokumentation.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 1: „Produktfamilie, Prozessgrenzen, Nettoarbeitszeit und Kundenbedarf festlegen“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Wertstrom von der Versandrampe stromaufwärts ablaufen; Zykluszeiten (C/T), Rüstzeiten (C/O), OEE, Losgrößen und Zwischenbestände messen.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Wurden die Zykluszeiten mit Stoppuhr/Messung direkt am Gemba erhoben statt Sollzeiten übernommen? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Realer Ist-Wertstrom mit validierten Prozessdatenboxen und Bestandsdreiecken.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Zeitleiter, Kapazität, Durchlaufzeit und PCE bewerten“: Realer Ist-Wertstrom mit validierten Prozessdatenboxen und Bestandsdreiecken. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
3

Zeitleiter, Kapazität, Durchlaufzeit und PCE bewerten

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Durchlaufzeit (Lead Time) und Wertschöpfungsanteil quantitativ gegenüberstellen.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 2: „Ist-Wertstrom am Gemba mit Datenboxen und Informationsfluss aufnehmen“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Zeitleiter unterhalb des Prozessflusses zeichnen: Liegezeiten oben (Tage/Stunden), Bearbeitungszeiten unten (Sekunden); PCE als Verhältnis von Wertschöpfungszeit zu Gesamtzeit berechnen.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Zeigt die PCE realistisch die typische Spanne von 0,5 % bis 5 % industrieller Praxis? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Zeitleiter mit Gesamtdurchlaufzeit, reiner Wertschöpfungszeit und Process Cycle Efficiency (PCE).
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Verschwendung (8 Muda) beobachten und Befunde bestätigen“: Zeitleiter mit Gesamtdurchlaufzeit, reiner Wertschöpfungszeit und Process Cycle Efficiency (PCE). wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
4

Verschwendung (8 Muda) beobachten und Befunde bestätigen

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Die 8 Verschwendungsarten (Muda) prozessgenau lokalisieren.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 3: „Zeitleiter, Kapazität, Durchlaufzeit und PCE bewerten“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Überproduktion, Wartezeiten, unnötige Transporte, Überbearbeitung, Bestände, unnötige Bewegungen, Ausschuss/Nacharbeit und ungenutzte Mitarbeiterkompetenzen identifizieren und kennzeichnen.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Wurde Überproduktion als gravierendste Verschwendung an vorgelagerten Schritten identifiziert? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Transparente Verschwendungslandkarte mit Ursachenzuordnung an den Schnittstellen.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Optional: reale Wege mit Spaghetti-Diagramm ergänzend untersuchen“: Transparente Verschwendungslandkarte mit Ursachenzuordnung an den Schnittstellen. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
5

Optional: reale Wege mit Spaghetti-Diagramm ergänzend untersuchen

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Laufwege von Werkern, Material und Transportmitteln physisch visualisieren.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 4: „Verschwendung (8 Muda) beobachten und Befunde bestätigen“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Hallenlayout zugrunde legen, reale Bewegungen über einen repräsentativen Zeitraum maßstabsgetreu einzeichnen und Gesamtwegelänge summieren.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Wurden Rücktransporte und Doppelwege als Optimierungspotenzial markiert? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Spaghetti-Diagramm mit quantifizierten Wegstrecken und Kreuzungspunkten.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Soll-Wertstrom mit Fluss, Pull, Schrittmacher, Nivellierung und Pitch gestalten“: Spaghetti-Diagramm mit quantifizierten Wegstrecken und Kreuzungspunkten. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
6

Soll-Wertstrom mit Fluss, Pull, Schrittmacher, Nivellierung und Pitch gestalten

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Einen verschwendungsarmen, fließenden Soll-Wertstrom mit Kundentakt und Pull entwerfen.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 5: „Optional: reale Wege mit Spaghetti-Diagramm ergänzend untersuchen“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Pacemaker-Prozess bestimmen, kontinuierlichen Fluss schaffen wo möglich, Pull-Systeme (Kanban/FIFO) an Entkopplungspunkten etablieren, Nivellierung (Heijunka) einplanen.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Gibt es genau einen Taktgeber-Prozess, der das Produktionssignal empfängt? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Genehmigter Soll-Wertstromplan mit Ziel-Durchlaufzeit und reduziertem WIP.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Statische Was-wäre-wenn-Szenarien mit belegten Annahmen vergleichen“: Genehmigter Soll-Wertstromplan mit Ziel-Durchlaufzeit und reduziertem WIP. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
7

Statische Was-wäre-wenn-Szenarien mit belegten Annahmen vergleichen

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Auswirkungen veränderter Losgrößen, Ausfälle und Nachfrageschwankungen prognostizieren.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 6: „Soll-Wertstrom mit Fluss, Pull, Schrittmacher, Nivellierung und Pitch gestalten“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Szenarien (z. B. ±20 % Nachfrage, Rüstzeithalbierung) simulieren und Engpässe sowie Bestandsentwicklung bewerten.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Hält das System Spitzenbelastungen stand, ohne dass Zwischenlager unkontrolliert anwachsen? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Belastbarkeitsprüfung des Soll-Zustands vor Beginn operativer Umbaumaßnahmen.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Nur fachlich bestätigte Ergebnisse werden weitergegeben. Übergabe an „Kaizen-Schleifen umsetzen, Kennzahlen nachmessen und Standards sichern“: Belastbarkeitsprüfung des Soll-Zustands vor Beginn operativer Umbaumaßnahmen. wird als verbindlicher Input übernommen; offene Annahmen bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend zu Fakten.
8

Kaizen-Schleifen umsetzen, Kennzahlen nachmessen und Standards sichern

Methodenspezifische Logik · 14/10
Produktfamilie und Takt → Ist-Wertstrom am Gemba → Datenboxen/Informationsfluss → Zeitleiter/PCE → Verschwendung → Soll-Wertstrom → Szenarien → Kaizen/Review.
1 · Fachliches Ziel
Den Soll-Wertstrom in terminierte Kaizen-Workshops und Maßnahmen überführen.
2 · Benötigte Grundlage
Freigegebene bzw. fachlich geprüfte Ergebnisse aus Schritt 7: „Statische Was-wäre-wenn-Szenarien mit belegten Annahmen vergleichen“ sowie neue Daten, Rückmeldungen und offene Punkte, die seitdem entstanden sind.
3 · Konkretes fachliches Vorgehen
Kaizen-Blitze priorisieren, Maßnahmenverantwortliche, Termine, Ressourcen und erwartete Durchlaufzeitreduktion verbindlich fixieren.
4 · Funktionen im AI Tool
Die Phase wird direkt in der Prozess-/Matrixdarstellung bearbeitet; KI kann fehlende Elemente, Schnittstellen oder Inkonsistenzen vorschlagen. Änderungen bleiben fachlich prüfbar und werden in den Ergebnisoutput übernommen. VSM-Symbole, Datenboxen, Kundentakt, Durchlaufzeit/PCE, Informationsfluss, 8 Muda, optionales Spaghetti, Sollbild, Simulation und Kaizen-Maßnahmen.
5 · Rolle der KI
KI darf fehlende Prozessschritte, Inputs/Outputs, Rollen, Schnittstellen und Nachweise vorschlagen. Das Team bestätigt, ob der Vorschlag der real gelebten Prozesslogik entspricht.
6 · Human-in-the-loop / Qualitätsgate
Sind alle Maßnahmen mit direkter Auswirkung auf die Durchlaufzeit belegt? Zusätzlich prüfen: Die Darstellung muss dem realen Prozess entsprechen und darf keine nur theoretische Sollwelt als Ist ausgeben. Methodenspezifisch gilt zusätzlich: Keine Büro-VSM ohne reale Datenbasis; Bestände, Zeiten und Informationsfluss müssen miteinander konsistent sein.
7 · Erwarteter Output dieser Phase
Verbindlicher Wertstrom-Maßnahmenplan mit Vorher-Nachher-KPIs.
8 · Typische Fehler vermeiden
  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
9 · Übergabe / nächste Phase
Die Methode ist an dieser Stelle erst abgeschlossen, wenn Ergebnis, offene Punkte, Freigabestatus und – falls erforderlich – Wirksamkeitsprüfung dokumentiert sind. Der Output wird in Formblatt/Dashboard bzw. in die definierte Folgearbeit übergeben.

Ergänzende Einordnung

Normen & Kapitel

Die Methode funktioniert unabhängig von einer Zertifizierung oder Norm. Die Zuordnung zeigt, bei welchen Anforderungen sie typischerweise unterstützen kann. Maßgeblich bleibt immer der vollständige Normtext; die Nutzung eines Tools allein belegt keine Konformität.

ISO 9001:2026
Kapitel 8 · Betrieb

Unterstützender Beitrag – die Methode ist nicht verpflichtend vorgeschrieben

Allgemeine Prüfkriterien

  • Vollständigkeit: Alle methodisch notwendigen Felder sind ausgefüllt und logisch miteinander verbunden.
  • Nachvollziehbarkeit: Jede Aussage ist fachlich erklärbar und besitzt einen Bezug zu Daten, Beobachtung, Erfahrung oder dokumentiertem Expertenurteil.
  • Wirksamkeit: Abgeleitete Maßnahmen oder Entscheidungen adressieren die tatsächliche Ursache, das reale Risiko oder das definierte Arbeitsziel.
  • Auditfähigkeit: Ergebnisse können später gelesen, geprüft und weiterverwendet werden, ohne dass der ursprüngliche Workshop erneut erklärt werden muss.
  • Lernwirkung: Neue Erkenntnisse aus KI-Prüfung, Teamdiskussion oder Umsetzung werden kontrolliert ergänzt und nicht unbestätigt übernommen.

Typische Fehler

  • Sollzeiten aus ERP übernehmen statt am Gemba zu stoppen
  • Mehrere Produktfamilien vermischen
  • Informationsfluss vernachlässigen
  • Keinen echten Taktgeber-Prozess definieren

KI-Unterstützung und fachliche Verantwortung

  • KI-Prüfung gehört in die konkrete Arbeitssituation des Tools: Dort liegen Eingaben, Zwischenergebnisse, offene Fragen und neue Erkenntnisse vor.
  • KI kann Lücken, Widersprüche, unklare Formulierungen, alternative Hypothesen, zusätzliche Prüffragen und methodische Verbesserungen vorschlagen.
  • Übernahme erfolgt erst nach fachlicher Sichtung. Nicht passende Vorschläge bleiben außen vor; gute Vorschläge werden angepasst und nachvollziehbar dokumentiert.

Ergebnisse und Übergaben

  • Eine vollständige, methodisch saubere Arbeitsfassung mit Ziel, Kontext, Analysefeldern und dokumentierten Ergebnissen.
  • Eine verdichtete Entscheidungs- oder Maßnahmenliste mit Verantwortlichkeit, Termin, Nachweis und Statuslogik, sofern die Methode Maßnahmen erzeugt.
  • Eine prüffähige Methoden-Dokumentation für interne Qualitätssicherung, Audit, Training oder Übergabe an andere Teams.

Freigeschaltete Beispiele

Diese Beispiele sind vollständig freigegeben und auch im separaten Beispiele-Schritt verfügbar.