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Pre-Mortem Analyse AI

Methodenablauf

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Pre-Mortem Analyse AI

Prospective Hindsight nach Gary Klein – das Scheitern einer Entscheidung vorab durchspielen und Präventivmaßnahmen ableiten

Gespeichert
Methodenfortschritt4/7 Qualitätsstufen
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QuerformatDIN A4

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Strategie-Formblatt · Gelenkte Information (ISO 9001)

Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Stammdaten / Verantwortung

OrganisationTechMotion Automation SE · Modellunternehmen
OwnerLeitung IT/ERP-Migration · Modellrolle
Freigabe durchCIO · Modellrolle
Gültig ab / Review2026-10-18 / 2027-01-16
Markt / ZeitraumIndustrielle Automation · DACH · 2026–2027

Zweck & Geltungsbereich

Zweck und ErgebnisProspective Hindsight nach Gary Klein: Das Scheitern der ERP-Migration vorab durchspielen, Ursachen identifizieren und Präventivmaßnahmen ableiten.
Geltungsbereich / AbgrenzungMigration des legacy ERP-Systems auf SAP S/4HANA, 6 Standorte, 18 Monate, Budget 4,2 Mio. €
Quellen / AusgangsdokumenteDidaktischer Modellfall. Szenarien, Ursachen und Wahrscheinlichkeiten sind Modellannahmen – zu validieren.
Annahmen / GrenzenPre-Mortem ist eine Prospective-Hindsight-Methode: Das Scheitern wird als erwiesen angenommen und rückblickend begründet. Die Ursachen sind Hypothesen, keine Fakten.

Strategische Schlussfolgerung

Entscheidung
ERP-Migration nur mit Datenqualitäts-Audit, phasenweisem Go-Live und Change-Management als gleichgewichtigem Workstream durchführen. Trigger-Stop-Bedingungen vor Go-Live verbindlich.
Begründung
Die Pre-Mortem-Analyse zeigt, dass Datenqualität, Anwenderakzeptanz und Customizing-Harmonisierung die kritischen Erfolgsfaktoren sind. Ein Big-Bang-Go-Live ist bei dieser Komplexität ein unnötiges Risiko.
Priorität
hoch
Entschieden durch
—
Datum
—
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Strategie-Formblatt · Gelenkte Information (ISO 9001)

Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Pre-Mortem · Prospective Hindsight & Risikoprävention

Pre-Mortem Analyse · Prospective Hindsight nach Gary Klein

Gary Klein · 2007 · "Die Entscheidung ist gescheitert. Warum?"

Der entscheidende Mehrwert liegt nicht in der Risikolistung, sondern in der Perspektivumkehr: Das Team nimmt das Scheitern als erwiesen an und begründet es rückblickend. Das überwindet Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias – weil man nicht mehr "über Risiken nachdenken" muss, sondern als Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern sucht.

Scheitern-Szenarien (1)

Szenario #1ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitert
Technischhoch (50–75 %)Impact: existenzbedrohend
Geplante Entscheidung / Vorhaben

Migration des legacy ERP-Systems auf SAP S/4HANA innerhalb von 18 Monaten. Budget: 4,2 Mio. €. Ziel: Prozessharmonisierung über 6 Standorte, Echtzeit-Reporting und IFRS-Konformität. Go-Live: Q1/2027.

Scheitern-Annahme (Prospective Hindsight)

Es ist 12 Monate nach dem geplanten Go-Live. Die Migration ist gescheitert. Das alte System ist abgeschaltet, das neue nicht funktionsfähig. Die Produktion an 4 von 6 Standorten steht still.

Ursachen für das Scheitern

1) Datenmigration: Altdaten waren inkonsistent und unvollständig – 40 % der Materialstämme hatten doppelte oder fehlerhafte Einträge, die erst beim Go-Live sichtbar wurden. 2) Change-Management: Die Anwender an 4 Standorten wurden nicht rechtzeitig geschult, die neuen Prozesse wurden als 'von der Zentrale aufgezwungen' abgelehnt und umgangen. 3) Customizing-Lock-in: 1200 Z-Prozesse aus dem Altsystem wurden 1:1 migriert statt zu harmonisieren – das neue System replizierte die Fehler des alten. 4) Big-Bang-Go-Live: Alle 6 Standorte gleichzeitig statt phasenweise – ein Standortfehler zog alle mit sich.

Frühwarnsignale

1) Datenqualitäts-Index der Stämme < 85 % nach 6 Monaten Migration (Schwellwert). 2) Schulungsteilnahme < 60 % der Anwender 3 Monate vor Go-Live. 3) Anzahl offener Z-Prozesse > 800 nach Customizing-Review. 4) Testdurchlaufquote < 80 % der kritischen Geschäftsprozesse 4 Monate vor Go-Live.

Präventivmaßnahmen

1) Datenqualitäts-Audit vor Migrationsstart: 100 % der Stämme validieren, Bereinigungs-Team einsetzen. Owner: Datensteward, Termin: M-3. Messgröße: Datenqualitäts-Index ≥ 95 %. 2) Phasenweise Migration: Erst Standort 1, dann 2+3, dann 4+5+6. Owner: Projekt-PM, Termin: Go-Live-Planung. Messgröße: 14 Tage stabiler Betrieb je Standort. 3) Anwender-Schulung: 90 % Teilnahme, Key-User je Abteilung, kontinuierliche Begleitung. Owner: Change-Manager, Termin: ab M-6. Messgröße: Teilnahmequote ≥ 90 %. 4) Customizing-Harmonisierung: Z-Prozesse auf 200 reduzieren, Standardprozesse nutzen. Owner: Prozessverantwortlicher, Termin: M-9. Messgröße: Z-Prozesse ≤ 200.

Trigger / Eskalationsbedingung

Go-Live stoppen, wenn Datenqualitäts-Index < 90 % oder Testdurchlaufquote < 85 %. Eskalation an Geschäftsführung bei Schwellwert-Unterschreitung.

Strategischer Misfit / Blinder Fleck

Blinder Fleck: 'Wir haben das schon mal gemacht' – aber jede Migration ist anders. Der Implementierungspartner verzeichnete 3 erfolgreiche Migrationen, aber in anderen Branchen mit anderen Datenstrukturen. Groupthink: Das Projektteam hat keine kritischen Stimmen zugelassen, weil alle 'motiviert' sein sollten.

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Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Scheitern-Szenario · Datenblatt mit Bewertung, Nachweisen und Maßnahmen

1
Scheitern-Szenario
ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitert
Methodisches Ergebnis
Technisch · hoch
Herkunft
KI · bestätigt
Beschreibung / strategischer Inhalt
—
Objektiver Nachweis / Datenstand
Modellannahme – zu validieren: Migrationsplan ERP-2026, Stakeholder-Interviews, vendor-Proposal SAP/Implementierungspartner, Erfahrungswerte aus 3 vergleichbaren Migrationen im Branchenumfeld.
Risiko-Kategorie
Technisch
Geplante Entscheidung / Vorhaben
Migration des legacy ERP-Systems auf SAP S/4HANA innerhalb von 18 Monaten. Budget: 4,2 Mio. €. Ziel: Prozessharmonisierung über 6 Standorte, Echtzeit-Reporting und IFRS-Konformität. Go-Live: Q1/2027.
Scheitern-Annahme: 'Das Vorhaben ist gescheitert. Warum?'
Es ist 12 Monate nach dem geplanten Go-Live. Die Migration ist gescheitert. Das alte System ist abgeschaltet, das neue nicht funktionsfähig. Die Produktion an 4 von 6 Standorten steht still.
Evidenzqualität
C – Modellannahme / zu validieren
Ursachen für das Scheitern (Prospective Hindsight)
1) Datenmigration: Altdaten waren inkonsistent und unvollständig – 40 % der Materialstämme hatten doppelte oder fehlerhafte Einträge, die erst beim Go-Live sichtbar wurden. 2) Change-Management: Die Anwender an 4 Standorten wurden nicht rechtzeitig geschult, die neuen Prozesse wurden als 'von der Zentrale aufgezwungen' abgelehnt und umgangen. 3) Customizing-Lock-in: 1200 Z-Prozesse aus dem Altsystem wurden 1:1 migriert statt zu harmonisieren – das neue System replizierte die Fehler des alten. 4) Big-Bang-Go-Live: Alle 6 Standorte gleichzeitig statt phasenweise – ein Standortfehler zog alle mit sich.
Eintrittswahrscheinlichkeit
hoch (50–75 %)
Auswirkung bei Eintritt
existenzbedrohend
Frühwarnsignale: Woran wäre das Scheitern früh erkennbar?
1) Datenqualitäts-Index der Stämme < 85 % nach 6 Monaten Migration (Schwellwert). 2) Schulungsteilnahme < 60 % der Anwender 3 Monate vor Go-Live. 3) Anzahl offener Z-Prozesse > 800 nach Customizing-Review. 4) Testdurchlaufquote < 80 % der kritischen Geschäftsprozesse 4 Monate vor Go-Live.
Präventivmaßnahmen: Was jetzt tun, um das Scheitern zu verhindern?
1) Datenqualitäts-Audit vor Migrationsstart: 100 % der Stämme validieren, Bereinigungs-Team einsetzen. Owner: Datensteward, Termin: M-3. Messgröße: Datenqualitäts-Index ≥ 95 %. 2) Phasenweise Migration: Erst Standort 1, dann 2+3, dann 4+5+6. Owner: Projekt-PM, Termin: Go-Live-Planung. Messgröße: 14 Tage stabiler Betrieb je Standort. 3) Anwender-Schulung: 90 % Teilnahme, Key-User je Abteilung, kontinuierliche Begleitung. Owner: Change-Manager, Termin: ab M-6. Messgröße: Teilnahmequote ≥ 90 %. 4) Customizing-Harmonisierung: Z-Prozesse auf 200 reduzieren, Standardprozesse nutzen. Owner: Prozessverantwortlicher, Termin: M-9. Messgröße: Z-Prozesse ≤ 200.
Trigger / Eskalationsbedingung: Wann eingreifen?
Go-Live stoppen, wenn Datenqualitäts-Index < 90 % oder Testdurchlaufquote < 85 %. Eskalation an Geschäftsführung bei Schwellwert-Unterschreitung.
Erkannter strategischer Misfit / blinder Fleck
Blinder Fleck: 'Wir haben das schon mal gemacht' – aber jede Migration ist anders. Der Implementierungspartner verzeichnete 3 erfolgreiche Migrationen, aber in anderen Branchen mit anderen Datenstrukturen. Groupthink: Das Projektteam hat keine kritischen Stimmen zugelassen, weil alle 'motiviert' sein sollten.
Tempovorteil durch Früherkennung ggü. Wettbewerb
Vor dem Wettbewerb (Initiative)
Strategische Führungskonsequenz
Pre-Mortem vor jeder Groß-Migration verpflichtend. Datenqualität vor Systemmigration prüfen, nicht danach. Phasenweise Migration statt Big-Bang. Change-Management als gleichgewichtigen Workstream neben IT aufsetzen. Trigger-Stop-Bedingungen vor Go-Live verbindlich.
Zugeordnete Maßnahmen (1)
Präventivmaßnahme: ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitertLeitung IT/ERP-Migration · Modellrolle2027-01-16Wirksamkeitsnachweis: Messgröße und Schwellwert wie in Frühwarnsignalen definiertAuditfähiges Umsetzungsprotokoll mit Datenstand, Soll/Ist und dokumentierter Wirkung
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Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Methodischer Ablauf · Verfahrensnachweis aller Schritte

SchrittMethodenschrittZweck des SchrittsBearbeiteter InhaltNachweis / VerantwortungStatus
1Auftrag, Kontext und DokumentenlenkungZweck, Geltungsbereich, Verantwortung und Lenkung festlegenPre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA · Industrielle Automation · DACH · 2026–2027Version 1.0 · Owner Leitung IT/ERP-Migration · Modellrolle · Freigabe CIO · Modellrolle · Didaktischer Modellfall. Szenarien, Ursachen und Wahrscheinlichkeiten sind Modellannahmen – zu validieren.abgeschlossen
2Erfassung: Vorhaben & Scheitern-AnnahmeScheitern-Szenario vollständig und abgegrenzt erfassen1 Scheitern-Szenario(e): ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitert1 von 1 mit objektivem Nachweis belegtabgeschlossen
3Bewertung: Ursachen, Signale & MaßnahmenAlle Bewertungskriterien je Objekt begründet ausfüllenKriterien: Ursachen für das Scheitern (Prospective Hindsight), Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung bei Eintritt, Frühwarnsignale: Woran wäre das Scheitern früh erkennbar?, Präventivmaßnahmen: Was jetzt tun, um das Scheitern zu verhindern?, Trigger / Eskalationsbedingung: Wann eingreifen?, Erkannter strategischer Misfit / blinder Fleck, Tempovorteil durch Früherkennung ggü. Wettbewerb, Strategische Führungskonsequenz1 von 1 Scheitern-Szenario(en) vollständig bewertetabgeschlossen
4Auswertung: Scheitern-Landkarte & EntscheidungMethodisches Ergebnis je Objekt ableiten und visualisierenERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitert: Technisch · hochMethodenbild und Quadranten-/Kurvenbild als eigenes Blatt dokumentiertabgeschlossen
5Strategische EntscheidungEntscheidung, Priorität und Begründung verbindlich festhaltenERP-Migration nur mit Datenqualitäts-Audit, phasenweisem Go-Live und Change-Management als gleichgewichtigem Workstream durchführen. Trigger-Stop-Bedingungen vor Go-Live verbindlich. · Priorität hoch—abgeschlossen
6Umsetzung und WirksamkeitMaßnahmen mit Owner, Termin, Kennzahl und Wirksamkeitsnachweis planen1 Maßnahme(n), davon 1 vollständigWirksamkeitsnachweis: Messgröße und Schwellwert wie in Frühwarnsignalen definiertabgeschlossen
7Methodenaudit, KI-Bestätigung und FreigabeBefunde bewerten, KI-Vorschläge bestätigen, Freigabe dokumentierenAudit-Score 84 % · rot 1 · gelb 2 · offene KI-Vorschläge 0nicht freigegebenoffen
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Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Umsetzung / Wirksamkeit

Nr.MaßnahmeBezugOwnerTerminKennzahlWirksamkeitsnachweisStatus
1Präventivmaßnahme: ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitertERP-System-Migration auf SAP S/4HANA ist gescheitertLeitung IT/ERP-Migration · Modellrolle2027-01-16Wirksamkeitsnachweis: Messgröße und Schwellwert wie in Frühwarnsignalen definiertAuditfähiges Umsetzungsprotokoll mit Datenstand, Soll/Ist und dokumentierter Wirkunggeplant
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Strategie-Formblatt · Gelenkte Information (ISO 9001)

Pre-Mortem · ERP-System-Migration auf SAP S/4HANA

Pre-Mortem Analyse · Die Pre-Mortem-Analyse nach Gary Klein (2007) nutzt 'Prospective Hindsight': Das Team nimmt an, eine geplante Entscheidung oder ein Projekt sei bereits gescheitert, und begründet rückblickend, warum es scheiterte. Diese Perspektivumkehr überwindet den Optimismus-Bias, Groupthink und Confirmation Bias, weil das Team nicht mehr über Risiken 'nachdenken' muss, sondern als detektivische Ermittler nach Ursachen für ein bereits eingetretenes Scheitern suchen. Das Ergebnis sind Risiken und Frühwarnsignale, die bei klassischer Risikoanalyse unentdeckt bleiben.
Version: 1.0
Status: Lernsimulation
Audit-Score: 84%
Freigabe: gesperrt

Auditbefunde · je Befundcode gebündelt

SchwereCodeAnzahlBefunde im Detail
ROTMETH-011
• Mindestens ein Scheitern-Szenario muss vollständig beschrieben sein.
GELBPRE-011
• Mindestens zwei Scheitern-Szenarien in unterschiedlichen Kategorien analysieren.
GELBREV-021
• Prüfer oder Prüfdatum fehlt.

Review / Freigabe

Geprüft durch
Prüfdatum
FreigabestatusNicht freigegeben
Prüfergebnis / AuflagenFachliche Freigabe im Lernbeispiel bewusst offen. Vor Freigabe Evidenz C durch interne und externe Nachweise ersetzen.
Audit-Score84% · rot 1 · gelb 2
HinweisKein Zertifizierungsnachweis – objektive Nachweise sind durch die verantwortlichen Personen zu verifizieren.
Blatt 6 / 6